Kirschroter Sommer – Carina Bartsch

Kirschroter Sommer – Carina Bartsch Quelle: Rowohlt Verlag

 

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 20.10.2011
Aktuelle Ausgabe: 25.01.2013
Verlag: Rowohlt TB.
ISBN: 978-3-499-22784-4
Flexibler Einband: 512 Seiten
Sprache: Deutsch

Liebesroman mit Schwächen

Inhalt:

In diesem Buch gibt es zwei Protagonisten. Auf der einen Seite die zickige Emely, auf der anderen Seite Elyas Schwarz. In weiteren „Nebenrollen“ kommen noch Alex, die beste Freundin von Emely und Luca, der geheime E-Mail-Schreiber vor. Der Roman spielt in Berlin. Leider merkt man davon aber so gar nichts. Ich hatte mir ein wenig erhofft, dass auch die Schauplätze mit beschrieben werden.

Die Story beginnt damit, dass Emelys Freundin Alex nach Berlin zieht. Leider zieht sie mit Elyas zusammen, dem Mann mit den unbeschreiblichen türkisgrünen Augen, mit dem Mann, den Emely versucht hat 7 Jahre zu vergessen. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Der Leser erfährt nicht direkt, was zwischen den Beiden vor 7 Jahren vorgefallen ist, doch es muss für beide gravierend gewesen sein. Denn Emely hasst Elyas und doch hat sie irgendwo kleine Schmetterlinge im Bauch, die immer größer werden, umso mehr Kontakt sie mit Elyas (unfreiwillig) hat.

Kurze Zeit später nach dem ersten Kontakt mit Elyas bekommt Emely auf ihre Studienmailadresse eine Mail von einem unbekannten Absender: Luca. Erst möchte sie nicht antworten. Doch Alex drängt sie dazu. Hier entsteht ein zweiter, paralleler Handlungsstrang.

Da das Ende des Buches offen ist und man nicht weiß, wie sich die Geschichte mit Luca und Emely entwickelt und was zwischen Elyas und Emely noch alles passiert und wie es ausgeht, muss man die Fortsetzung mit dem Titel „Türkisgrüner Winter“ lesen.

Meine Meinung:

Bei der Bewertung sollte ich vorab sagen, dass ich normal nur Thriller und Krimis lese. Jedoch habe ich für eine Challenge einen Liebesroman lesen sollen und ein Buch, welches eine Reihe beginnt. So bin ich auf „Kirschroter Sommer“ gekommen. Vom Inhalt war ich anfangs schnell begeistert. Jedoch fand ich es gegen Ende ein wenig langatmig und war dann von einigen Wiederholungen genervt.

Die Protagonistin Emely ging mir mit ihrer extrem zickigen Art dann auch nach einiger Zeit auf die Nerven. Wer der geheime Briefeschreiber Luca ist, konnte ich mir schon denken. Trotzdem war ich irgendwie fasziniert von dem Buch und ich konnte nur wenige Abstriche machen. Ein paar Mal war ich auch wirklich zu Tränen gerührt, einfach, weil die Stimmung in dem Buch gut in dem Geschriebenen eingefangen war.

Den zweiten Band habe ich dann gelesen, weil ich wissen wollte, ob sich meine Vermutungen über den Mailschreiber bestätigen und weil das Ende des ersten Bandes offen ist. Im Prinzip hätte es aber eines zweiten Bandes nicht bedurft, man hätte die Geschichte ohne weiteres kürzen und in einem Band enden lassen können.

Das Buch ist flüssig geschrieben, es hat sich gut lesen lassen trotz der Wiederholungen des Inhaltes.

Somit bekommt es von mir immerhin noch 

4 Schmetterlinge von 5

4 Schmetterlinge von 5

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Über Kommentare freue ich mir sehr und sie sind ausdrücklich erwünscht, egal ob diese positiv oder negativ ausfallen. Aus Kritik kann man bekanntlich am Besten lernen. Danke schön, eure Janine

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