Bob, der Streuner – James Bowen

Bob, der Streuner - James Bowen 256 Seiten

Bob, der Streuner – James Bowen
256 Seiten



Erscheinungsdatum Erstausgabe: 01.05.2013
Aktuelle Ausgabe: 01.05.2013
ISBN: 9783404606931
Seiten: 256 Seiten
Sprache: Deutsch


 

Straßenmusik und ein roter Kater mit Wollschal

 

Inhalt:

James Bowen hat das Buch Bob, der Streuner geschrieben. James findet vor der Wohnungstür einen roten Kater. Eigentlich hat er keine Zeit, sich um dieses verwahrloste Wesen zu kümmern. Er lebt in einer kleinen Wohnung, verdient sich als Straßenmusiker sein Geld und ist in einem Methadonprogramm. Als der Kater am nächsten Tag immer noch dort war, nahm er ihn mit. Der Kater war abgemagert und krank. Er pflegte ihn wieder gesund. Als er dem Kater die Freiheit schenken wollte, entschied er sich, bei James zu bleiben. Von nun an gingen die Beiden gemeinsam ihren Weg. Was sie alles erlebten, müsst ihr selber lesen.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Buch ist flüssig geschrieben, es hat sich gut lesen lassen. Die Geschichte ist sehr interessant und anschaulich geschrieben. Besonders an dem Buch gefällt mir, dass es authentisch ist. Es ist nichts geschönt und man lernt auch die schlechten Seiten des Straßenlebens kennen. Doch immer wieder gibt es auch kleine Lichtblicke am Horizont. Es zeigt ungeschönt das reale Leben eines Straßenmusikers mit seiner Katze auf.

Ein paar Mal war ich auch wirklich zu Tränen gerührt, einfach, weil die Stimmung in dem Buch gut in dem Geschriebenen eingefangen war.

Alles im Allem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. Das zweite Buch zu Bob, dem Streuner, welches im April 2014 erscheint, werde ich mir auch kaufen.

Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Schmetterlingen.


5 Schmetterlinge von 5

5 Schmetterlinge von 5



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Kein Alkohol für Fische unter 16 – Rainer Dresen, Anne Nina Schmid

 

Kein Alkohol für Fische unter 16 – Rainer Dresen, Anne Nina Schmid Quelle: lovelybooks.de

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 12.07.2010
Aktuelle Ausgabe: 17.06.2011
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 9783442156818
Flexibler Einband: 157 Seiten
Sprache: Deutsch

lustige Gesetzesaufzählung mit kleinen Mängeln

Kurzmeinung:

In diesem Buch geht es um die seltsamsten und skurrilsten Urteile, Gesetze und Klagen in Deutschland und der Welt

Der Titel wird gleich am Anfang klar, denn im Klappentext steht ein Gesetzt: „In Ohio ist es verboten, Fische betrunken zu machen“.

Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich gern Gesetztestexte lese und mich mit Selbigen auseinander setze. Der Klappentext klang sehr lustig. Dies hat sich auch in Teilen bestätigt.

Jedoch sind auch einfache Verwaltungsvorschriften aufgezählt, die weder lustig noch seltsam oder skurril sind, sondern einfach nur logisch sind.

Bei den Aufzählungen von witzigen und teilweisen sinnlosen Klagen rund um den Erdball hat mir ein wenig gefehlt, dass man oft nicht erfahren hat, wie die Klagen ausgegangen sind, ob sie Erfolg hatten. Dies hätte man in einem Satz noch schreiben können.

Man hat das Büchlein mit seinen 157 Seiten recht schnell durchgelesen.

Zur „Wissensüberprüfung“ gibt es noch 4 Rechtsquize, deren Auflösung klein am Ende des Quiz steht.

Für mich ein gut und schnell zu lesendes, kurzweiliges Buch. Ich habe es als Mängelexemplar für 2,99 Euro gekauft. Mehr würde ich dafür jedoch auch nicht ausgeben wollen. Meins Erachtens ist es die vorgeschriebenen 7,99 Euro nicht wert.

Ich gebe dem Buch

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

Kirschroter Sommer – Carina Bartsch

Kirschroter Sommer – Carina Bartsch Quelle: Rowohlt Verlag

 

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 20.10.2011
Aktuelle Ausgabe: 25.01.2013
Verlag: Rowohlt TB.
ISBN: 978-3-499-22784-4
Flexibler Einband: 512 Seiten
Sprache: Deutsch

Liebesroman mit Schwächen

Inhalt:

In diesem Buch gibt es zwei Protagonisten. Auf der einen Seite die zickige Emely, auf der anderen Seite Elyas Schwarz. In weiteren „Nebenrollen“ kommen noch Alex, die beste Freundin von Emely und Luca, der geheime E-Mail-Schreiber vor. Der Roman spielt in Berlin. Leider merkt man davon aber so gar nichts. Ich hatte mir ein wenig erhofft, dass auch die Schauplätze mit beschrieben werden.

Die Story beginnt damit, dass Emelys Freundin Alex nach Berlin zieht. Leider zieht sie mit Elyas zusammen, dem Mann mit den unbeschreiblichen türkisgrünen Augen, mit dem Mann, den Emely versucht hat 7 Jahre zu vergessen. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Der Leser erfährt nicht direkt, was zwischen den Beiden vor 7 Jahren vorgefallen ist, doch es muss für beide gravierend gewesen sein. Denn Emely hasst Elyas und doch hat sie irgendwo kleine Schmetterlinge im Bauch, die immer größer werden, umso mehr Kontakt sie mit Elyas (unfreiwillig) hat.

Kurze Zeit später nach dem ersten Kontakt mit Elyas bekommt Emely auf ihre Studienmailadresse eine Mail von einem unbekannten Absender: Luca. Erst möchte sie nicht antworten. Doch Alex drängt sie dazu. Hier entsteht ein zweiter, paralleler Handlungsstrang.

Da das Ende des Buches offen ist und man nicht weiß, wie sich die Geschichte mit Luca und Emely entwickelt und was zwischen Elyas und Emely noch alles passiert und wie es ausgeht, muss man die Fortsetzung mit dem Titel „Türkisgrüner Winter“ lesen.

Meine Meinung:

Bei der Bewertung sollte ich vorab sagen, dass ich normal nur Thriller und Krimis lese. Jedoch habe ich für eine Challenge einen Liebesroman lesen sollen und ein Buch, welches eine Reihe beginnt. So bin ich auf „Kirschroter Sommer“ gekommen. Vom Inhalt war ich anfangs schnell begeistert. Jedoch fand ich es gegen Ende ein wenig langatmig und war dann von einigen Wiederholungen genervt.

Die Protagonistin Emely ging mir mit ihrer extrem zickigen Art dann auch nach einiger Zeit auf die Nerven. Wer der geheime Briefeschreiber Luca ist, konnte ich mir schon denken. Trotzdem war ich irgendwie fasziniert von dem Buch und ich konnte nur wenige Abstriche machen. Ein paar Mal war ich auch wirklich zu Tränen gerührt, einfach, weil die Stimmung in dem Buch gut in dem Geschriebenen eingefangen war.

Den zweiten Band habe ich dann gelesen, weil ich wissen wollte, ob sich meine Vermutungen über den Mailschreiber bestätigen und weil das Ende des ersten Bandes offen ist. Im Prinzip hätte es aber eines zweiten Bandes nicht bedurft, man hätte die Geschichte ohne weiteres kürzen und in einem Band enden lassen können.

Das Buch ist flüssig geschrieben, es hat sich gut lesen lassen trotz der Wiederholungen des Inhaltes.

Somit bekommt es von mir immerhin noch 

4 Schmetterlinge von 5

4 Schmetterlinge von 5

Türkisgrüner Winter – Carina Bartsch

Türkisgrüner Winter – Carina Bartsch Quelle: Rowohlt Verlag

 

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 28.10.2012
Aktuelle Ausgabe: 25.01.2013
Verlag:  Rowohlt TB.
ISBN: 978-3-499-22791-2
Flexibler Einband: 464 Seiten
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Dieses Buch ist die Fortsetzung von „Kirschroter Sommer“. Die Hauptprotagonisten sind weiterhin die zickige Emely und Elyas. Des Weiteren spielen Alex noch eine Rolle und ihr Freund Sebastian und der geheimnisvolle Briefeschreiber.

Jedoch erfährt man in diesem Buch noch ein wenig mehr von der Clique von Emely. Auch wird das weitere Umfeld näher beschrieben. Man erlebt mit Emely und Elyas eine Halloweenfeier, Weihnachten im Kreise der Familien. Die Liebesgeschichte zwischen Emely und Elyas ist ein ständiges auf und ab.

Meine Meinung:

Hier fällt es mir schwer, dieses Buch zu bewerten. Ich bin ein wenig enttäuscht, da ich mir von der Fortsetzung viel mehr erhofft habe. Das ständige Auf und Ab in der Beziehung der Beiden war mir sehr schnell zu viel, man könnte es auch als Gefühlschaos bezeichnen. Emely ist und bleibt eine Zicke, mein Gefühl bezüglich Luca hat sich bewahrheitet. Somit hätte man sich den zweiten Band gut und gerne sparen können. Immer wieder werden Wendungen eingebaut bei denen ich das Gefühl hatte, sie dienen nur dazu, einen ebenso dicken Buchband zu erzeugen, wie es Teil 1 war. Die Geschichte wurde – in meinen Augen – unnötig in die Länge gezogen.

Ich persönlich bin enttäuscht und gebe dem Buch daher auch nur

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

Ein ganzes halbes Jahr

 Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes Quelle: rowohlt.de

Ein ganzes halbes Jahr –
Jojo Moyes-
Quelle: rowohlt.de

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 21.03.2013
Verlag: Rowohlt TB.
ISBN: 978-3-463-40533-9
Seitenanzahl: 544 Seiten
Sprache: Deutsch

ein schönes trauriges Buch – keine klassische Liebesgeschichte

Ein ganzes halbes Jahr hat gleich zwei Protagonisten zu bieten. Louisa Clark ist die weibliche und Will Clark der männliche Protagonist. Beide könnten nicht gegensätzlicher sein. Louisa kommt aus ärmlicheren Verhältnissen und hat einen etwas skurrilen Modegeschmack. Will hingegen kommt aus reichem Elternhause und man lernt ihn am Anfang als klassischen Snob kennen. Alles scheint normal, denkt Louisa. Sie arbeitet in einem kleinen Cafe, ist schon 7 Jahre mit Patrick zusammen, ihr Vater bangt mal wieder um seinen Job, ihre Schwester mit Sohn nerven ab und an. Doch niemand ahnt, dass sich dies ändern soll. Denn Louisa verliert ihren Job. Da sie keine Ausbildung hat, wird die Jobsuche zu einem Spießrutenlauf und so treffen letztendlich diese zwei unterschiedlichen Menschen Will und Lousia aufeinander. Denn Will hatte vor Jahren einen Unfall, ist vom Hals an gelähmt und kann seine Arme fast nicht bewegen. Louisa wird als seine Krankenpflegerin eingestellt, für ein halbes Jahr.

Warum nur ein halbes Jahr? Warum nicht für immer? Das müsst ihr schon selber herausfinden.

Meine Meinung:

Zu diesem Buch möchte ich gar nicht so viel schreiben. Es hat mich sehr bewegt und auch psychisch mitgenommen. Mir wurde bewusst, wie „endlich“ das Leben ist und so ein Unfall, ist eine Situation, die mich auch treffen könnte. Gerade da ich auch selber Motorrad fahre, bin ich mir auch darüber bewusst, dass ich keine Knautschzone habe die mich schützt, aber ich auch mal schnell die Kontrolle verlieren kann und damit andere gefährden kann.

Noch lange nachdem ich mit dem Buch fertig war, habe ich über das Buch nachgedacht und wie ich an der Stelle von Will gehandelt hätte. Von Dignitas habe ich schon vorher gehört und ich habe mich selber auch schon damit befasst.

Für mich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich anders gehandelt hätte. Wie genau möchte ich jetzt nicht sagen, da ich spoilern würde und das Ende verraten würde 😉

Ich persönlich kann das Buch jedem mit gutem Gewissen empfehlen. Es ist sicherlich nicht auf den klassischen Fall übertragbar, da Will ein Mann mit viel Geld und daher mit unendlichen Möglichkeiten ist. Dies entspricht nicht wirklich der „normalen“ Realität. Es ist auch keine klassische Liebesgeschichte.

Trotzdem möchte ich dem Buch

5 Schmetterlinge von 5

5 Schmetterlinge von 5

geben, weil es mich einfach in den Bann gezogen hat und das „gewisse Etwas“ hat.

Mord im Herbst – Henning Mankell

Mord im Herbst – Henning Mankell

Erscheinungsdatum Erstausgabe :04.11.2013
Verlag : Zsolnay, Paul
ISBN: 9783552056428
128 Seiten
Sprache: Deutsch

kurzer Krimi aus Schweden der mehr mit dem Nachwort punktet

Inhalt:

Die Handlung spielt 202 in Ystad, Schweden. Kommissar Wallander, der Protagonist in diesem Buch, fühlt sich geschafft und ausgebrannt. Mit Linda, seiner Tochter, bekommt er sich häufiger mal in die Haare. Sie wohnt noch bei ihm und wirft ihm oft vor, dass er depressiv sei. Er möchte sich einen Lebenstraum erfüllen und sucht ein Haus im Grünen. Davon verspricht er sich auch Erholung .Die Handlung beginnt so richtig dann damit, dass Wallander ein Haus eines Kollegen besichtigt. Dieser möchte es im Auftrag verkaufen. Im Garten stolpert er jedoch über eine skelettierte Hand und somit beginnt ein neuer Fall für ihn. Es handelt sich hierbei um eine Frauenleiche, die allerdings schon über 60 Jahre alt ist.

Meine Meinung:

Es ist mein erstes Buch von Henning Mankell, welches ich gelesen habe. Was mir gleich am Anfang negativ aufgefallen ist, dass in jedem neuen Kapitel das Wetter genau beschrieben wird. Oftmals gibt es auch zur Einleitung bei neuen Hinweisen noch eine Datums- und Wetterangabe.

Dies hat mich schnell genervt, weil das Wetter keinerlei Zusammenhang mit den nachfolgenden Infos hat. Ohne diese Infos hätte man sich ein paar Seiten sparen können und lieber spannendere Details einbauen können.

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, so ist es auch in diesem Buch mit der Lösung des Falles. Zwar gibt es mehrere Ansätze für die Falllösung, aber es wird immer sehr schnell klar, dass es sich hierbei um Sackgassen handelt. So richtig Spannung kam bei mir nicht auf und das Buch habe ich sehr schnell gelesen.

Am Ende der Geschichte – im Nachwort –  wird erklärt, wie die Figur Wallander entstanden ist. Dies ist interessant und führt dazu, dass ich dem Buch noch

2 Schmetterlinge von 5

2 Schmetterlinge von 5

gegeben habe.